Ökologisch Mobil
Das Zu-Fuß-Gehen und das Radfahren sind der Maßstab für das Mobilitätsgerüst. So bildet ein dichtes Fuß- und Radwegenetz mit den Achsen des öffentlichen Verkehrs ein integrales System für den klimafreundlichen Verkehr.
Optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz
Mit der Straßenbahnlinie 27, die seit Herbst 2025 entlang der Hirschstettner Hauptallee fährt, ist Am Heidjöchl bereits frühzeitig an das Wiener Öffi-Netz angebunden. Ganz nach dem Prinzip „Öffentlicher Verkehr vor Stadtentwicklung“ profitieren die ersten Bewohner*innen von einer attraktiven Anbindung vom ersten Tag an. Die U2-Stationen Hausfeldstraße und Aspern Nord sowie die S-Bahn erschließen das Quartier optimal. Ein dichtes Netz an autofreien Geh- und Radwegen verbindet die Wohngebiete auf direktem Weg mit den Haltestellen und macht den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel besonders einfach und komfortabel.
Sicher unterwegs mit dem Fahrrad
Zukunftsfitte Stadtlogistik
Das Quartier verfügt mit den vier Mobilitätshubs über optimale Standorte, die auch als Multi-User-Paketstationen fungieren. Das Raster schafft ein Optimum für Lieferdienste (zentrale Anlaufpunkte) und Empfänger*innen (kurze Wege zu Depots, wo auch in Abwesenheit Pakete hinterlegt werden können). Da sich die Anforderungen an die Stadtlogistik laufend verändern, bleiben die Mobilitätshubs flexibel nutzbar. Besonders die zentral gelegenen Mobilitätshubs Stemolakgasse und „Südstraße“ bieten Raum für zukünftige Entwicklungen – etwa für Güter- und Warendepots. So kann das Quartier auf neue Trends reagieren und eine effiziente Versorgung mit kurzen Wegen sicherstellen.
Durchdachte Verkehrsführung
Die Anschlussstelle Seestadt West an die Stadtstraße und S1-Spange sorgt für eine leistungsfähige Anbindung des Autoverkehrs. Die „Südstraße“ übernimmt dabei die Verbindung zur Hausfeldstraße und verläuft bewusst am südlichen Rand des Gebiets, um das neue Quartier möglichst wenig zu belasten. Eine weitere Zufahrt entsteht über die Verbindung Querstraße 1 – Stemolakgasse. Gleichzeitig bleibt das Innere des Quartiers weitgehend verkehrsberuhigt. Durch gezielte Maßnahmen wie Fahrbahn verschwenkungen und Temposchwellen wird Durchzugsverkehr in der Stemolakgasse reduziert.
Die erforderlichen rund 2.900 Stellplätze werden überwiegend in Sammelgaragen unter den Gebäuden sowie in zwei Hochgaragen untergebracht. Die zwei zentralen Quartiersgaragen im Mobilitätshub an der Stemolakgasse und an der „Südstraße“ bündeln den ruhenden Verkehr und tragen dazu bei, die Freiräume im Quartier möglichst autofrei zu gestalten.